
Bad Weißenstadt am See (Stadt)
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Info-Box
Kur– & Tourist-Information
Wunsiedler Straße 4
95163 Bad Weißenstadt am See
09253-9503-0
tourist@weissenstadt.de
www.weissenstadt.de
Ca. 3.000 Einwohner, Landkreis Wunsiedel
Hier die Links zur virtuellen Wanderung auf dem Jean Paul-Weg.
Weißenstadt am See gehört zur „Wegstrecke 3: Schwarzenbach – Bad Weißenstadt am See“ & zur „Wegstrecke 4: Bad Weißenstadt am See bis Wunsiedel“

Bad Weißenstädter See – größter Erholungssee Oberfrankens
- Ein Eldorado für Segler, Surfer & Badegäste
- 4 km asphaltierter ebenerdiger Rundwanderweg (Stundenbuch-Poesie von Eugen Gomringer auf 14 Marmor- bzw. Granit-Stelen)
- Liegewiesen, Beachvolleyball, Basketball & Sandstrand mit Wasserspielplatz
Dieser See hat seit dem 16. Jd. eine spannende Geschichte, die 2026 als Chronik erschienen ist. Diese gibt es bei der Kur- & Tourist-Information Bad Weißenstadt am See, beim Antiquariat Wilsbergenesis & beim Historischen Forum Weißenstadt e.V. | hf-weissenstadt@gmx.de


Poesie-Pfad um den Weißenstädter See – das Stundenbuch von Eugen Gomringer (4 km)
14 Granit-Stelen aus verschiedenen Gesteinsarten des Fichtelgebirges säumen den Rundweg um den Weißenstädter See. Sie bilden einen Stationenweg mit eingemeißelten Text-Auszügen aus dem Stundenbuch von Eugen Gomringer (1925-2025) aus Rehau, dem Begründer der konkreten Poesie.
Dieses Stundenbuch von Eugen Gomringer setzt sich entsprechend den 24 Stunden eines Tages aus 24 Wörtern plus dem Gegensatzpaar dein – mein zusammen. Die 24 Wörter sind frei vom Dichter gewählt (z. B. Haus, Traum, Freude, Zeit, Kraft, Weg, Tod, Gedicht, Stunde, Schweigen) und fördern mit dem jeweiligen mein und dein im Wechsel eine innere und äußere philosophische Zwiesprache.
Idee, Foto, Stein- und Schriftgestaltung: Willi Seiler, Wunsiedel
Ausführung der Natursteinarbeiten: Granitwerk Ludwig Popp, Schurbach
Auf jeder Granit- (bzw. Marmor-) Stele sind Stifter und Herkunft des Steins vermerkt.
Das Gesamtprojekt wurde durch die Laura und Franz Leupoldt-Stiftung Weißenstadt gefördert.
Siebenquell GesundZeitResort
Es gab viele unterschiedliche wichtige Faktoren, die zur Heilbadwerdung geführt haben. Mehr dazu unter: Bad Weißenstadt: Der Weg zum Heilbad.
Unter einem Dach vereint das Resort ein 4-Sterne-Superior-Hotel, die Therme mit Wasser- & Saunawelt sowie GesundZeitReise, Beauty & SPA, Medical Wellness, Fitness-Studio und vielfältige Gastronomie-Angebote.
Die Therme bietet zu jeder Jahreszeit Erholung und Entspannung pur. In der Wasserwelt verbindet ein Strömungskanal das Aktiv- mit dem Thermalverwöhnbecken. Hier laden Champagnerliegen, Sprudelsitze und kühle Drinks an der Poolbar zum Verweilen ein. Whirlpool, Heißwasserbecken, Dampfbad und Kleinkinderbereich lassen die Herzen von großen und kleinen Wasserliebhabern höherschlagen. Im Außenbereich befindet sich ein Schwefel-Radon-Becken und das Thermalaußenbecken mit weitläufiger Liegefläche, die zum Sonnenbaden einlädt.
Herrlich Schwitzen lässt es sich in der Saunawelt (Innen-/Außenbereich): Dampfsauna, Infrarotkabine, Holzwerkstatt (80 °C), Fichten-Brechelbad-Sanarium (65 °C), Schmiedesauna (95 °C), Bäckereisauna (70 °C), Brauereisauna (90 °C), Fischereihütte (80 °C), Nußhardt-Stube (80 °C) und Bergwerksauna (85 °C). Abkühlung mal anders erleben Besucher in der Schneekammer bei -10 °C.
In der GesundZeitReise – dem Herz des Siebenquell – tanken Gäste in sieben Mineralienbädern und Badelandschaften neue Energie: Sand-Licht-Bad, Zink-Basen-Bad, Kneipp-Kaltwasserbecken, Calcium-Lithium-Bad, Römisches Dampfbad, Jod-Selen-Bad und Mineralienschwebebecken.
Siebenquell GesundZeitResort, Thermenallee 1, 95163 Bad Weißenstadt am See. 09253-95460 3020 –
Öffnungszeiten & Preise der Therme | Siebenquell Resort Weißenstadt
Fotos: Siebenquell GesundZeitResort und Kurzentrum Bad Weißenstadt am See
Kurzentrum Bad Weißenstadt am See
Vier-Sterne Gesundheitshotel Kurzentrum Bad Weißenstadt am See.
Das Kurzentrum Bad Weißenstadt am See kombiniert für einen erholsamen Gesundheitsurlaub gehobenen Hotelkomfort mit einem großen Therapieangebot. Als Heilmittelkurbetrieb des Ortes wird hier die bewährte Radontherapie z. B. bei Rheuma und Arthrose, in verschiedenen Anwendungen eingesetzt: im Heilwasserbewegungsbecken, in Wannenbädern, als Trinkkur und im Inhalationsraum. Das Edelgas wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und aktiviert die Selbstheilungskräfte – eine Therapieform mit über 100 Jahren Tradition. Therapien gibt es ebenso für Rheuma & Co. aber auch zur Stärkung des Immunsystems, für einen besseren Schlaf oder mehr Leistungsfähigkeit im Alltag bietet das Haus eine Kryotherapie in der Ganzkörperkältekammer mit minus 110 °C an. Zudem stehen Fastenurlaube (Basen- und Intervallfasten) für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung zur Verfügung. Ein besonderes Highlight ist auch hier das Waldbaden im Rahmen der „Nachhaltigen Kopfschmerz-Therapie“.
Zur Website: www.kurzentrum-weissenstadt.de
Kurwald mit Barfußpfad
Der Kurwald befindet sich am Schönlinder Weg, im Umfeld der Heilquelle und zu Fuß vom Siebenquell GesundZeitResort aus gut zu erreichen. Dieser Mischwald ist noch relativ jung, aber auch durch seinen „Waldfrieden“, die heilklimatische Luft und die zusätzlich angelegten unterschiedlichen „Sinnesräume“ eine Attraktion. Der neue Meditations-Brunnen, der Felsen-Steinkreis, Ruheplätze, Lichtungen, Barfußpfad, Holzterrassen und schöne Waldwege – all das ergänzt und erweitert die vielfältigen Kur- und Thermenangebote am Ort. Der Kurwald ist als bayerischer Kur- & Heilwald zertifiziert.
Historischer Kurpark & Geopark Infozentrum „Granit im Fichtelgebirge“
Der Historische Kurpark von Bad Weißenstadt am See liegt idyllisch am westlichen Ufer des Weißenstädter Sees. Er wurde 1994 auf dem Gelände der ehemaligen Steinverarbeitungsanlage der Grasyma bzw. der Erhard Ackermann Granitwerke angelegt. Zwischen alten Ruinen finden sich naturnah gestaltete Blumen‑ und Pflanzanlagen sowie ein Kneipp‑Tretbecken, Fitnessgeräte, Ruhe‑Liegeflächen und eine Kräuterschnecke – ein Ort zum Aktivsein und Stillwerden zugleich. Zudem informiert das integrierte Granit‐Infozentrum des Geopark Bayern‑Böhmen mit zwölf Tafeln ganzjährig über die geologische Bedeutung des Granits im Fichtelgebirge – Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen hier zu einem besonderen Erlebnis.
. . . Hier gibt es zwischen den historischen Ruinen viel zu entdecken und zu genießen – übers Jahr verteilt auch Märkte, Konzerte und andere Veranstaltungen.
Link: Der historische Kurpark in Weißenstadt – Bad Weißenstadt am See
*Zum Gedenken an den Ehrenbürger Erhardt Ackermann steht inmitten des Kurparkes eine Büste (Ochsenkopfporphyr).
Bildhauer: Wolfgang Stefan, Vielitz (Selb).
St. Jakobus – ehemalige Markgrafenkirche im Ortszentrum von Bad Weißenstadt
Die evangelische Stadtkirche am Kirchplatz 2 ist das ganze Jahr über für Besucher offen, im Sommer bis 19 Uhr, im Winter bis 17 Uhr.
Wanderer können hier also zur Ruhe kommen.
Die imposante Kirche vereint über die Jahrhunderte Elemente verschiedener Stilepochen. Das Langhaus reicht noch in die Romanik zurück, als sie eine katholische Marienkirche der Zisterzienser war. Der Chor und der 39 m hohe Turm stammen aus der Spätgotik, als die Kirche um 1518 in eine Jakobuskirche umgewandelt und erweitert wurde. Anfang des 18. Jh. (1715-1720) wurde das Langhaus erweitert und der Innenraum in eine barocke Kirche im Markgrafenstil umgewandelt.
Beim Stadtbrand 1823 allerdings brannte sie fast vollständig aus, konnte aber 1827 schon wieder eingeweiht werden. Die seitlichen Doppelemporen, der neobarocke Orgelprospekt und der spätklassizistische Kanzelaltar bleiben auch jetzt dem Stil der früheren Markgrafenkirche treu und bestimmen den Gesamteindruck.
Die Kirche schließt an den Jakobspilgerweg an, der von hier weiter zur Gottesackerkirche in Kirchenlamitz führt
(deren barocke Innenausstattung erhalten blieb).
Mehr dazu im Kurzflyer Nr. 56 des Markgrafenkirchen e.V. und bei www.markgrafenkirchen.de
Ein Geheimtipp: Antiquariat Wilsbergensis, direkt am Kirchplatz
Mehr als nur Bücher – Ihr kultureller Treffpunkt in Bad Weißenstadt!
Tauchen Sie ein in eine Welt voller Geschichten, Kunst und Begegnungen. Das Antiquariat Wilsbergensis in Bad Weißenstadt ist ein einzigartiger Ort, an dem die Faszination für Geschichte und Kultur auf lebendigen Austausch trifft. Inspiriert vom Charme der bekannten TV-Serie „Wilsberg“, haben wir einen Raum geschaffen, der zum Stöbern, Verweilen und Entdecken einlädt.
Bei uns finden Sie eine sorgfältig ausgewählte Palette an Antiquitäten, Büchern und Kuriositäten. Doch das ist nur der Anfang: Wir verstehen uns als sozialer und kultureller Brennpunkt, als Bühne für Künstler und Denker. Unser Konzept: Kultur & Gemeinschaft.
Das Wilsbergensis-Team, bestehend aus engagierten Ehrenamtlichen, verfolgt ein offenes und flexibles Konzept. Wir bieten Raum für:
Literatur & Antiquitäten: Entdecken Sie verborgene Schätze und lassen Sie sich von der Geschichte hinter den Dingen faszinieren.
Kunst & Galerie: In unserer Galerie präsentieren wir lokale und überregionale Künstler:innen und fördern den kreativen Austausch.
Veranstaltungen: Von Vorträgen und Lesungen über Open Mic-Abende bis hin zu unseren beliebten Kellerführungen durch das ober- und unterirdische Weißenstadt – bei uns ist immer etwas geboten.
Kontakt: Marktplatz 5, 95163 Bad Weißenstadt | 01511 7337105 | info@wilsbergensis.de | wilsbergensis.de
Historische Vorrats- & Produktionsstätten
Felsenkeller-Führungen
Zu den Tourismusattraktionen in Bad Weißenstadt gehören die Felsenkeller-Führungen, die es auch als digitale Stadtführung gibt:
www.weissenstadt.de/kultur/felsenkeller
Im Stadtgebiet von Bad Weißenstadt am See existieren noch etwa 200 Felsenkeller. Die größte Anzahl befindet sich südlich der Stadt am Kellerhausgelände. Sie sind als Baudenkmal eingetragen. Sie sind typisch für die Vorratswirtschaft Ende des 18. Jh., die durch die Landwirtschafts-Reformen der preußischen Verwaltung etabliert wurden (frostfreier Lagerraum für Lebensmittel, Kartoffeln, Rüben und Bier). Auch für die Bier-Kühlung konnte man das im Winter aus den Weihern gesägte Eis speichern, um es im Sommer zu nutzen. Die Keller erstrecken sich über lange Gänge mit Seitengängen, oft mit Eingängen über Granittreppen und aus Feldsteinmauerwerk. Heute sind sie als Baudenkmale geschützt und beheimaten seltene Pflanzen und Fledermausarten.
Historische Scheunen
Die historischen Scheunenreihen am Rand der Altstadt von Bad Weißenstadt entstanden im 19. Jahrhundert nach einem großen Stadtbrand (1823), um Bau und Brandschutzrisiken zu reduzieren.
Diese Reihen – z. B. an der Gartenstraße, Peuntstraße, Kirchenlamitzer Straße – bestehen aus langen, schlichten Scheunen mit dunklem Schieferdach, Quader- oder Trockenmauerwerk und Granit-Toreinfassungen. Ein Großteil steht unter Denkmalschutz und prägt bis heute das Stadtbild.
Zinn-Bergwerk Werra
Das Bergwerk Werra in Bad Weißenstadt wurde nach umfangreichen Sanierungs- und Vorbereitungsmaßnahmen am 6. Juli 2016 eröffnet. Der Ursprung des Bergwerks liegt in einem bereits im 18. Jahrhundert angelegten Stollen, der ursprünglich vermutlich auf Zinnstein abgebaut wurde. In den Jahren 1929 bis 1945 standen Zinn und Wolfram im Vordergrund, zwischen 1949 und 1957 wurde die ehemalige Zinngrube unter dem Tarnnamen „Zinnerz-Untersuchungsbetrieb“ bis in eine Tiefe von 280 m und auf fast vier Kilometer Gesamtlänge ausgebaut.
Heute können im Rahmen von geführten Touren ca. 300 m des Stollens besichtigt werden. Schon auf dem etwa einen Kilometer langen Anmarsch zum Bergwerk erfahren Besucher Wissenswertes über die Entstehung der Zinnerz- und Uranlagerstätte am Rudolfstein. Führungen finden von Mai bis September statt; von Oktober bis April bleibt das Bergwerk geschlossen und dient vielen heimischen Fledermausarten als geschütztes Quartier.
Museumskultur dank PEMA® & LEUPOLDT®
Die Goethestraße, auf der beide Museen liegen, ist im Umbau – die beiden außergewöhnlichen Museen daher bis auf Weiteres geschlossen. Die Zukunft ist aber auch aus anderen Gründen ungewiss (Besitzer-Wechsel). Aber die Stadt verhandelt, auch mit potenziellen Förderern,
und also hoffen wir . . .
ROGG-IN-Museum – Roggen, das Gold des Fichtelgebirges
Roggen, der auf dem kargen Gesteinsboden des Fichtelgebirge wächst, dieses Getreide verarbeitet das Weißenstädter Unternehmen PEMA seit 1905 zu Roggenbrot und besonderen Lebkuchen, die in alle Welt versandt werden.
„Tolles Museum zum Gold der Region – lohnt sich“, „Sehr interessantes Museum zum Thema Roggen. . .“, „Absolut sehens- und empfehlenswert. . . ein Besuch lohnt“, liest man in den Rezensionen im Internet und im großen Gästebuch museumsintern. Im 2000 qm großen Roggengarten im Außenbereich und auf 300 qm im Innenbereich dieses „pädagogisch-poetischen Informationszentrums“ erleben die Besucher „Roggenkultur mit allen Sinnen“. Man darf Roggenbrot und die begehrten Lebkuchen probieren und sich mit Gewürzen beschäftigen. Aber das originale Roggenbrot wird – man glaubt es kaum – immer noch aus Wasser, Salz und Roggen hergestellt (Geheimrezept)!
Goethestrasse 25, 95163 Bad Weissenstadt am See | mail@rogg-in.de | www.rogg-in.de


Das Kleine Museum – Kultur auf der Peunt*
Schon die Fassade in der Goethestraße 15 fällt auf, die vom italienischen Designer und Künstler-Architekt Marcello Morandini gestaltet wurde. Innen wird Zeitgenössische Kunst präsentiert, „in deren Mittelpunkt das Streben nach Einfachheit steht“. Konkrete Kunst und Konstruktivismus, Op-Art, Kinetische Kunst, Lichtkunst und Interaktive Kunst sind im Kleinen Museum vertreten – und zwar auf internationalem Niveau. Wechselausstellungen und Vorträge ergänzen seit 2008 die Dauerausstellung. Mut und Mäzenatentum vereinten Dr. Laura Krainz-Leupoldt (Prokuristin & PEMA-Mitgesellschafterin) und ihre italienische Mutter bei Idee, Konzept und Gestaltung.
*Peuntwiesen sind Weideland, die bestes Futter liefern
Goethestrasse 15, 95163 Bad Weissenstadt am See
info@kleinesmuseum-weissenstadt.de | www.weissenstadt.de/kultur/pema-das-kleine-museum/ | www.kleinesmuseum-weissenstadt.de


Gastronomie & Übernachtung
Unter folgenden Links werden Sie fündig:
Bad Weißenstadt hat noch viel zu bieten –
aber die Rundwanderwege ins Umland sind eher für Urlaubsgäste als für Jean Paul-Weg-Wanderer
Rundwanderweg Rudolfstein . . .
Link: Wandern rund um Weißenstadt – Bad Weißenstadt am See | Link zum 17 km entfernten Schneeberg: Ochsenkopf – Schneeberg – Naturzentrum
Redaktion: Dr. Karla Fohrbeck
Mit Dank an das Team der Tourismuszentrale Bad Weißenstadt
Fotos, soweit nicht anders vermerkt: Stadt Bad Weißenstadt am See




























