Vom Geheimtipp zur Produktmarke

Wanderwege gibt es viele, auch literarische Namenswege – im Allgemeinen aber ohne Literatur. Das Verbundprojekt Jean Paul-Weg ging von Anfang an einen anderen Weg, als geistige, kulturpolitische und touristische Entwicklungsidee zugleich, grenz- und verwaltungs­übergreifend, ohne Verein – als freiwilliger Zusammenschluss einer unbürokratischen literatur- und heimatbegeisterten „Kerngruppe“.
Die 10 km lange Pionier-Strecke Joditz-Hof gab es schon seit 2002 und diese gab u. a. auch den Anstoß für die große Vision.

200 km ist der Weg lang – inkl. aller lokalen Rundwege.
Von 2007-2012 wurde daran gearbeitet. Und im Jubiläumsjahr 2013 – zum 250. Geburtstag dieses einst hochberühmten und nun wiederentdeckten Dichters – stand er im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen und Vermarktungen. Eine Corporate Identity-Marke, eine Energielinie in der Region, ein Geist, mit dem man gerne kommuniziert.
Die Wandergruppen und Spaziergänger auf dem Weg mehren sich und entdecken die Symbiose von Geist, fränkischer Kulinarik, Arkadienlandschaft und Kultur – ein Geheimtipp eben, den die Tourismuszentrale Fichtelgebirge (TZFG) schon zur Produktmarke erhoben hat – neben Porzellan und E-Bikes.

Schließlich hat Jean Paul (er französisierte seinen Namen aus Bewunderung für die Natur-Pädagogik von Jean-Jacques Rousseau) zwei Drittel seines Lebens in dieser Region verbracht. Er hat diese auch häufig zu Fuß durchwandert – 40 km Tagesmarsch waren damals keine Seltenheit und Gedanken wurden im Freien gefasst.

Vier ergänzende, lohnende Webseiten zum Jean Paul-Weg finden Sie hier (Bildkachel Wandern mit Andern) – jede mit anderer Perspektive. Sie gab es schon vor unserem eigenen „großen Wurf“.
Mehr dazu, auch als Rückblick auf 25 Jahre Verbundprojekt Jean Paul-Weg Oberfranken, finden Sie in der Rubrik Weggeschichte.

1. Preis beim Wettbewerb Jahreskulturpreis vom Deutschen Wanderverband –
und das im Jean Paul-Jubiläumsjahr 2025!

Das Jahreskulturthema vom DWV hieß „Bedeutende Persönlichkeiten“. Und es geht dem DWV – auch aus touristischen Gründen –
um eine engere Verbindung von Natur- & Kultur-Erlebnissen. Dabei spielte natürlich der Dichterphilosoph Jean Paul eine große Rolle. Dann, dass es ein Literatur- & Wanderweg ist. Außerdem ergänzen wir mit diesem auch kulturpolitischen Projekt die Imagekampagne der Metropolregion Nürnberg, in der Christoph Willibald Gluck für die Musik, Albrecht Dürer für die Bildende Kunst und jetzt auch Jean Paul für die Literatur (und Oberfranken) steht. Last but not least gab auch diese www.jeanpaulweg-oberfranken.de den Ausschlag, in der immerhin 22 Orte und 4 Naturzentren unter kulturellen und Naturgesichtspunkten vermarktet werden.
Christian Kreipe vom Fichtelgebirgsverein durfte den Preis am 26.9.2025 in Kassel für den FGV und das Verbundprojekt Jean Paul-Weg Oberfranken entgegennehmen

Mehr dazu bei A-Z, 22 Orte am Jean Paul-Weg unter Kulturpreis DWV für den Jean Paul-Weg Oberfranken

Wandern auf den Jean Paul-Wegstrecken 1-10

Die Texte zu den Wegstrecken 1–3 stammen von Michael Stumpf (LRA Hof), 4–6 von Christian Kreipe (Wegereferent FGV), 7 vom Verkehrsverbund Metropolregion Nürnberg / VGN (Ausflugsflyer Bischofsgrün), 8 von Alexander Popp (Regionalmanagement Bayreuth) & 9–10 von Karla Fohrbeck (Projektkoordination)

Ein Klick auf die Bildkacheln – und das Thema präsentiert sich ausführlich.

Jean-Paul-Rundwege (mehr zu ihrer Geschichte unter A-Z / Rundwege)

Ein Klick auf die Bildkacheln – und das Thema präsentiert sich ausführlich.

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT