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Kulmbach
KUltur im Rathaus – Jean Paul für Jedermann, 23.03.2025

Kulmbach – Ein Abend voller Poesie, Musik und bildhafter Inszenierung entführte das geneigte Publikum in die Welt Jean Pauls. Eine rundherum stimmungsvolle Veranstaltung, präsentiert vom Kulmbacher Literaturverein e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Theatergruppe „Die Buschklopfer“. Hier verschmolzen Literatur, Musik und Kunst zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Der voll besetzte Sitzungssaal im Rathaus Kulmbach bot den passenden Rahmen für diesen besonderen Abend.

Gleich zwei Jean Pauls standen auf der Bühne: Johannes Asen und Günter Zeller verkörperten den Dichter mit leidenschaftlicher Intensität. Sie ließen seine Sprache lebendig werden, mal humorvoll, mal tiefsinnig, stets mit großer Hingabe an das Werk des berühmten Schriftstellers.

Dazu kamen Texte, vorgetragen von Mitgliedern des Kulmbacher Literaturvereins e.V.: Laura Carlsson-Monti, Nicole Geier, Klaus Köstner, Jutta Lange und Manfred Ströhlein. Sie beleuchteten verschiedene Facetten ihres eigenen Erlebens von Jean Paul und dessen Texten.

Der Mensch Jean Paul wurde erlebbar – mit seinen Vorlieben als Genussmensch, seinem feinsinnigen Humor und seinem Verhältnis zu den Frauen. Moderation und Konzept lagen in den Händen von Karin Minet vom Kulmbacher Literaturverein e.V., die den Abend gekonnt strukturierte und die Zuhörer durch die verschiedenen Themen führte.

Musikalisch wurde der Abend von Ulrike Maria Gossel am Violoncello und Lorenz Trottmann am Piano begleitet. Ihre Darbietungen, darunter z.B. Werke von Johann Nepomuk Hummel, Johannes Amon und E.T.A. Hoffmann, untermalten die Lesung mit einfühlsamen Klängen und schufen eine Atmosphäre, die den Geist Jean Pauls auf besondere Weise spürbar machte.
Ergänzt wurde das Programm durch thematisch passende Bilder von Stephan Klenner-Otto. Seine Werke fügten sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein und schufen eine visuelle Brücke zwischen den Texten und der Musik.
Das Publikum zeigte sich begeistert von der gelungenen Mischung aus Wort, Klang und Bild und dankte es den Akteuren mit tosendem Applaus. Der Jean-Paul-Abend bewies einmal mehr, wie zeitlos und berührend die Werke dieses außergewöhnlichen Dichters sind.

Gez. Kulmbacher Literaturverein e.V., Andrea Senf

Thurnau – Berndorf (im Ausstellungsraum Atelier Claus Tittmann)
„Der zerbrochene Krug, aber nicht von Kleist“, 24.8.2025

Das Einpersonen-Stück „Der zerbrochene Krug, aber nicht von Kleist“ hatte Kristine Luise Walther (Berlin) nach einer Idee von Hella Soldan (Bayreuth) auf Basis der traumatischen Roquairol-Linda-Verführungsszene am Ende von Jean Pauls Titan-Roman als Literatur-Collage verfasst. Sie inszenierte und spielte die Premiere als „szenische Lesung“ an diesem Sonntag-Nachmittag im vollbesetzten Ausstellungsraum Atelier Claus Tittmann in Berndorf (Thurnau). Das war ein Jean Paul, wie ihn das Aphorismen-gewöhnte Publikum nicht kannte, und ein Tabu-Stoff, dessen Radikalität bedrückte, aufrüttelte und . . . befreite.

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Fotos: Karla Fohrbeck

Coburg
Meine Feder soll ein Flügel sein, 22.9.2025 – 13.12.2025, Vernissage am 20.9., 14 Uhr

Die Ausstellung wird feierlich (mit Empfang) eröffnet am Samstag, dem 20.9.2025 um 14 Uhr durch Dr. Sasha Salatowsky (Bibliotheksdirektor der Landesbibliothek Coburg) , Dr. Dorothea Sommer (Generaldirektorin Bayerische Staatsbibliothek München) und Prof. Dr. Hemlut Pfotenhauer mit dem Festvortrag: Jean Pauls literarisches Schaffen in Coburg 1803/04. Sie läuft zeitgleich zur gleichnamigen Ausstellung in Bamberg.

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Bamberg
Meine Feder soll ein Flügel sein, 22.9.2025 – 13.12.2025

Eine Ausstellung mit umfangreichem Begleitprogramm zu Jean Paul startet die Staatsbibliothek Bamberg am 21. September 2025.
Titel: Jean Paul und seine literarischen Netzwerke. Sie endet am Dezember 2025.

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