
Markt Weidenberg (Markt)
Info-Box
VG Weidenberg – Touristik- und Kulturamt
Rathausplatz 9
95466 Weidenberg
09278-977-(0)-46
vg.poststelle@weidenberg.de
www.markt-weidenberg.de
Ca. 6.000 Einwohner, Landkreis Bayreuth
HIER der Link zur virtuellen Wanderung auf dem Jean Paul-Weg.
Weidenberg gehört zur „Wegstrecke 9: Bayreuth-Eremitage bis Fantaisie-Eckersdorf“
HIER die informative und schön bebilderte Broschüre „Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg“
Auch einen schönen Imagefilm hat die Gemeinde zu bieten.
Wer auf dem Weg bleibt . . .
Der Jean Paul-Weg berührt Weidenberg nicht als Ort, sondern nur den Ortsteil Höflas (Grüne Tafel Nr.106 Science-Fiction im Jahr 100 000).
Zur Vor- & Nachbereitung einer Wanderung auf dem Jean Paul-Weg – und falls für einen Abstecher in den Ort Zeit ist – hier der Hinweis auf einige lohnenswerte Sehenswürdigkeiten in Weidenberg (Ortsmitte).
Fotos: Karla Fohrbeck
. . . & wer sich den Ort zutraut (es lohnt)
Zur Marktgemeinde Weidenberg gehören als Verwaltungsgemeinschaft auch die Gemeinden Emtmannsberg, Kirchenpingarten und Seybothenreuth. Der Jean Paul-Wanderweg berührt das Gemeindegebiet allerdings nur bei Höflas (grüne Zitat-Tafel 106) und zweigt dann zur Eremitage und dem Stadtgebiet Bayreuth ab.
Wer sich also über Weidenberg kundig machen will, kann das hier auf der www… virtuell tun oder – wenn das Interesse geweckt ist – von Bayreuth aus per Bus oder Stichbahn einen Extra-Ausflugstag einschieben. Denn
Weidenberg hat einiges für den Wanderer zu bieten, vor allem, wenn er sich ein wenig Zeit nehmen darf, um die vielen kleinen originellen Museen & Mühlen oder die Kirche St. Michael auf dem Gurtstein zu erkunden (und sich dort etwas zu erholen) oder um im Ort mit den barocken Sandstein-Bürgerhäusern aus dem 18. Jh. die Vielfalt (vor allem der typischen Fensterschürzen) in der dortigen Ensemble-Harmonie zu entdecken. Zu einigem haben wir auf der www.markgrafenkultur.de – barocke Schätze der Region ausführlich recherchiert und können hier darauf zugreifen.
Ein Klick auf das Bild öffnet die Broschüre
Im Ortskern – eine spätbarocke Musterstadt mit Sandsteinhäusern & Fensterschürzen
Nach dem großen Brand 1770 ließ Markgraf Carl Alexander (1769-1791) den Ort vorbildlich – und sozusagen mit Musterhäusern – wiederaufbauen. Der Markgraf verwaltete die Region von Ansbach aus und hatte in Bayreuth und Himmelkron Nebensitze. Nach Weidenberg kam er persönlich und beauftragte das fürstliche Bauamt unter Hofarchitekt Johann Gottlieb Riedel (1722-1791, ab 1771 Bauinspektor) mit dem gründlichen Wiederaufbau der dortigen Amts- und Bürgerhäuser in Sandsteinquaderbau. Zur vorbildlichen Barockfassaden-Gliederung kamen nun die klassizistisch-barocken Fensterschürzen in größerer Vielfalt als Schmuckelemente. Sie wurden ab Ende des 18. Jh. zum Vorbild für viele spätere Bürger- und auch Bauernhäuser in der Region.
Mehr dazu unter markgrafenkultur.de – Thema Fensterschürzen / Vorbilder Weidenberg 1770 – 1776
Weitere Informationen zum Thema Fensterschürzen in der Region finden Sie HIER.
Fotos: Karla Fohrbeck
Hoch überm Ort – St. Michael am Gurtstein
Die St. Michaelskirche ist eine beeindruckende Markgrafenkirche und mit ihrem hohen Turm das Wahrzeichen von Weidenberg. Die trotz der imposanten Doppelemporen festlich-helle barocke Saalkirche ist ganzjährig geöffnet und lohnt einen Besuch. Mit 650 Plätzen, mit frühklassizistisch kombiniertem blau-goldenem Kanzelaltar, einer Purucker-Orgel von 1725, ungewöhnlicher Pfarrporträt-Galerie, besonders schönen Vortragskreuzen und 3 lohnenswerten Deckengemälden hat sie viel zu bieten und ist so, wie wir sie heute betrachten, das Ergebnis mehrerer Bauetappen und einer Reihe späterer Renovierungen.
Mehr dazu unter markgrafenkultur.de – Thema Markgrafenkirchen / Weidenberg – St. Michael am Gurtstein
Eine Kurzform dazu im Flyer Nr. 55 „Pfarrkirche St. Michael Weidenberg“ – Markgrafenkirchen e. V.
Fotos: Karla Fohrbeck
Ein etwas verstecktes Kleinod – die Friedhofskirche St. Stephan
Äußerlich ist die kleine Kirche aus verputztem Brockenmauerwerk inmitten des Weidenberger Friedhofs eher einfach und unauffällig. Da sie nur zu den Trauergottesdiensten geöffnet ist, muss man sich im Pfarramt oder bei der Mesnerin den Schlüssel holen, auf Wunsch auch eine Führung erbitten.
Von der Gotik bis zum Barock weist sie aber innen etliche Besonderheiten auf, die man eigentlich nicht erwarten würde.: Schön restaurierte spätgotische Fresken und Heiligen-Reliefs vom damaligen Flügelaltar sowie einen ungewöhnlichen Votivaltar und eine seltene „Himmelfahrt“ der frommen Anna Magdalena von Sparneck, die im Pfarrhaushalt bei ihrer Schwester lebte (beides aus dem letzten Quartal des 18. Jh.) können Sie hier zumindest virtuell im Bild bewundern.
Mehr dazu unter markgrafenkultur.de – Thema Markgrafenkirchen / Weidenberg – Friedhofskirche St. Stephan
Ein Klick auf die Bilder vergrößert diese
Museums- & Mühlenweg quer durch Weidenberg
Wie vielfältig die originelle Museumslandschaft am Ort ist, darauf weist eine ältere VGN-Broschüre hin, die Besucher aus dem Großraum Nürnberg und der Metropolregion hierherlocken möchte. Auch im Rathaus gibt es einen Prospekt dazu, den wir hier auch online präsentieren dürfen.
Besonders hinzuweisen ist auf die denkmalgeschützte funktionstüchtige Scherzenmühle mit ihrem großen Wasserrad und vielem handwerklichen Museumsinventar, die vom FGV Weidenberg betrieben wird. Das ganze Jahr über finden dort besondere Veranstaltungen und Führungen statt. Eine interessante virtuelle Text-Bild-Führung dazu finden Sie HIER
Redaktion: Dr. Karla Fohrbeck
Wir bedanken uns bei Tobias Hofmann und Sabrina Macht für die Kooperation, die Flyer & Links.





















