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Künstlerin & Kunstmanagerin Christel Gollner

1937 in Bielefeld geboren, lebt seit 1963 als freischaffende Malerin in Bayreuth. Sie erlernte die Ölmalerei bei Hans Schiffner und vertiefte ihre künstlerische Ausbildung auf der Kunst-Akademie in Bad Reichenhall. Ihre Werke sind nie vollständig abstrakt – neben fantasievollen Menschenbildern zeigen sie oft Landschaften, insbesondere Bayreuther und oberfränkische Motive wie Burgen und Schlösser. Gollner arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Malerei und Aquarell, wobei sie auch als Meisterin der Radierung bekannt ist. Sie verbindet Naturbeobachtungen mit persönlichen Eindrücken und setzt sich intensiv mit den Licht- und Atmosphärenwechseln in der Landschaft auseinander.

Foto: Karla Fohrbeck

Ihre malerische Arbeit ermöglicht sowohl tiefe emotionale wie intellektuelle Zugänge zum jeweiligen Thema. Christel Gollner experimentiert mit verschiedenen Materialien und Farben, um spontane und intuitive Werke zu schaffen, die auf ihren eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen aufbauen. Ihre Arbeiten verbinden künstlerische Freiheit mit einer klaren Bildsprache, die es dem Betrachter ermöglicht, sich mit den dargestellten Szenen und Gefühlen individuell und direkt auseinanderzusetzen.

Christel Gollner ist die Gründerin und viele Jahre Vorsitzende der Oberfränkischen Malertage, einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe, die seit 1998 Künstler und Kunstinteressierte zusammenführt. Seit 2017 ist sie Ehrenvorsitzende des Vereins und weiterhin aktiv in der oberfränkischen Kulturszene. Sie ist auch Mitglied in der KÜKO (Künstlerkolonie Fichtelgebirge).

Christel Gollners Atelier (mit Malschule) „In der Au“ bestand von 1999 bis 2009. Mehr dazu HIER

Bildtitel rechts:
Bayreuth-Collage – „Die vielen Himmel des Jean Paul“ (Acryl auf Holz)

Illustrationen zu Dr. Katzenbergers Badereise

2002/3 kreiert die Malerin und Grafikerin Christel Gollner einen eigenen Zyklus zu Dr. Katzenbergers Badereise, dem wissenschaftlichen Sonderling, der Missgeburten sammelte und seine gesunde Tochter liebte. Die Serie, aus der die beiden abgebildeten Ölgemälde stammen, war erstmals im Juni 2004 in der Wunsiedler Fichtelgebirgshalle zu bewundern, verbunden mit einer entsprechenden Lesung durch Hans-Jürgen Schatz. Sie wurden 2010 an Jean Pauls Geburtstag noch einmal in der Eremitage gezeigt, als der Jean Paul-Weg Bayreuth erreichte.

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Das medizinische Schach

Die Missgeburten-Einmachgläser

Der Folio-Band

Illustrationen zur Selberlebensbeschreibung

Christel Gollner greift in ihrem eigenen Werk immer wieder auf Jean Paul-Motive zurück und ergänzt die Bilder durch entsprechende Text-Passagen.
Im Jubiläumsjahr 2013 kommen weitere kleinformatige Ölgemälde sowie Glasdrucke auch zum Schulmeisterlein Wutz, zu einzelnen Aphorismen, zur Selberlebensbeschreibung und zum Leben des Quintus Fixlein dazu, die in der Jubiläumswoche in Bayreuths Volkshochschule/Stadtbibliothek RW21 ausgestellt werden, um erläuternde Originalzitate des Dichters ergänzt.

Die Verzückung

Das Abendmahl

Der Kuss

Illustrationen zum Lebensalltag

In der Jubiläums-Ausstellung 2025, „Die vielen Himmel des Jean Paul“ im Alten Schloss von Bayreuth, war Christel Gollner nicht nur als ausstellende Künstlerin vertreten, sondern auch als künstlerische Leiterin. Ihre Werke bieten einen direkten Zugang zu den literarischen Welten von Jean Paul, indem sie seine Texte in visuelle Form übersetzen. Gollners Herangehensweise ist klar und reduziert, was es dem Publikum ermöglicht, sich leicht mit den komplexen Themen des Autors auseinanderzusetzen. Sie visualisiert Jean Pauls Gedanken und Ideen in einfachen, aber tiefgründigen Bildwelten, die sowohl die Schönheit als auch die Vielschichtigkeit seiner Werke einfangen und einen lebendigen Dialog zwischen Literatur und Kunst ermöglichen.

Hier der Link zur Jubiläums-Ausstellung 2025

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Selbstbeobachtung

Das Ich-Kamel

Gänse oder Harmonie

Biografie

• 1937 in Bielefeld geboren, lebt und wirkt sie seit 1963 als Künstlerin in Bayreuth. In den Jahren 1961 bis 1963 lernte sie bei Hans Schiffner, Direktor der Rosenthal-Kunstabteilung in Selb, die Schichtenmalerei der alten Meister.
Durch die Rudolf Steiner Schule in München fand sie zur Malerei. Zahlreiche Mal- und Studienreisen schlossen sich an.
• 1979-1989 Kursleiterin an der Evang. Familienbildungsstätte Bayreuth.
• 1989-2000 Dozentin für Kunst an den Volkshochschulen von Stadt und Landkreis Bayreuth.
• 1998 Idee und Gründung der Oberfränkischen Malertage; Durchführung und Organisation jährlich in:
1998 Weidenberg, 1999 Pegnitz, 2000 Bayreuth, 2001 Hof, 2002 Creußen, 2003 Kronach, 2004 Kulmbach, 2005 Forchheim, 2006 Wunsiedel, 2007 Coburg, 2008 Marktredwitz, 2009 Bayreuth, 2010 Arzberg u. Bayerisch-bömische Brückenallianz, 2011 Seßlach, 2012 Kirchenlamitz/Schwarzenbach/S.,2013 Neustadt bei Coburg, 2014 Münchberg, 2015 Bad Rodach, 2016 Neudrossenfeld, 2017 Lichtenfels, 2018 Hollfeld, 2019 Ebermannstadt, 2020 Bad Steben, 2021 Pettstadt, 2022 Bamberg, 2023 Mitwitz und Rudolstadt ( OMT als Gast in Thüringen), 2024 Weißenstadt und 2025 Steinbach am Wald, Ludwigsstadt, Tettau
• 1998 Gründung des Projekts „Kunst in der Schule“ in Bayreuth und Lichtenfels
• 1998 „Kultureller Austausch Zweier Landkreise“: Kulmbach-Bayreuth und Bayreuth-Kulmbach
• 1999 Eröffnung der Atelier-Werkstatt-Galerie im Hinterhof der Austrasse 1 in Bayreuth. Gründung einer Malschule im Atelier für Erwachsene und Kinder.
• 2003-2004 Ausbildung einer Praktikantin
• 2006 Gründung des Vereins „Oberfränkische Malertage e. V.“ (1. Vorsitzende bis 2017). Mitglied im Bund fränkischer Künstler, im Kunstverein Bayreuth und bei Focus Europa
• 2008-2025 Fortbildung an der Kunstakademie Bad Reichenhall & Teilnahme an verschiedenen Kunstsymposien: Masserberg/Thüringen, Nürnberg-Almoshof, Kulmbach-Plassenburg, Litauen-Nidda, Russland-Kaliningrad, Italien-Ligurien, Serbien-Veliko Gradište. • 2016 Fortbildung in der Radierungs-Technik in Dernau​/Ahr

Link zur Website: christelgollner.de

Kontakt: christel.gollner@gmail.com

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