
Die Erinnerung ist das einzige Paradies. . .
. . .aus dem man nicht vertrieben werden kann (Jean Paul)

Der Dichter beflügelt uns . . .
Wanderwege gibt es viele, auch literarische Namenswege – im Allgemeinen aber ohne Literatur. Das Verbundprojekt Jean Paul-Weg Oberfranken ging von Anfang an einen anderen Weg, als geistige, kulturpolitische und touristische Entwicklungsidee zugleich, grenz- und verwaltungsübergreifend, ohne Verein – als freiwilliger Zusammenschluss einer unbürokratischen literatur- und heimatbegeisterten „Kerngruppe“.
Sie wurde vor allem von der Kultur(entwicklungs)politikerin Dr. Karla Fohrbeck als Initiatorin und „Tsunami“ der Weg-Idee (so der damalige Regierungspräsident Wilhelm Wenning als Schirmherr) & Dr. Clemens Lukas mit seiner KulturPartner-Agentur in Bayreuth koordiniert, medial vermittelt und in Bewegung gehalten.
Von 2008, also von Anfang an, spielten hier die Regionalmanager der Landkreise Bayreuth (Alexander Popp) und Hof (Michael Stumpf) eine entscheidende Koordinationsrolle. Diese Kerngruppe wurde 2008/2009 ergänzt um Christian Kreipe für den Lkr. Wunsiedel (er war damals Gf. Naturpark Fichtelgebirge) und kurz darauf auch durch Dr. Klemens Angermann (Regionalmanager Landkreis Kulmbach), als klar wurde, dass der Wegstrecken-Entwurf auch über Wunsiedel und bis Wonsees/Sanspareil finanziert und realisiert werden konnte.

Sowohl im Kapitel Jubiläen wie im Kapitel A-Z/Lebendiges Gedenken findet sich ebenfalls viel (bebilderte) Information zu 25 Jahren Jean Paul-Geschichte in den wichtigsten Jean Paul-Orten am Weg.
Und wer da alles zum Jean Paul-Fan wurde oder sich als solcher „outete“. Im Rückblick ist es ein Wunder, dass so viele Menschen in so kurzer Zeit ihre verschiedenen und vielfältigen Kompetenzen und Fähigkeiten in eine solche gemeinsame Vision einzubringen wussten. In kurzer Zeit gelang es, ein imposantes Netzwerk aus den 22 Kommunen am Jean Paul-Weg und anderen freiwilligen Koop-Partnern aufzubauen und auch über die Dauer des Projekts zu halten, für die Jean Paul und Oberfranken einfach zusammengehörten. Die Heimatliebe gab uns die Wurzeln und der Dichter beflügelte uns . . .
Die Finanzierung gelang, weil Karla Fohrbeck als einstige Kulturreferentin von Nürnberg den Vorsitzenden der Kommission Metropolregion Nürnberg, Hans-Peter Schmidt – und durch diesen auch die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe – überzeugen konnte, mit diesem Jean-Paul-Projekt für die fränkische Nordregion ein Leuchtturmprojekt zu starten. Kurz darauf konnte sie dann auch die Oberfrankenstiftung und das Bayerische Kultusministerium mit ins Förder-Konsortium holen. Und all die in der Netzwerk-Grafik genannten Koop-Partner trugen ihrerseits finanziell, durch ergänzende und eigene Projektideen und viel ehrenamtliche man/women-power dazu bei. Die regionalen und teils auch überregionalen Medien begleiteten uns. Und schon Ende 2012, pünktlich zum Auftakt des Jean Paul-Jubiläumsjahres 2013, war aus der Idee konkrete Wirklichkeit geworden.
Im Jean Paul-Jubiläumsjahr 2025 konnte Christian Kreipe (inzwischen Hauptwegewart beim FGV) – stellvertretend für das Verbundprojekt Jean Paul-Weg Oberfranken – den Kulturpreis des Deutschen Wanderverbands DWV entgegennehmen.
. . . und setzte halb Oberfranken in Bewegung
Weg-Geschichte in Etappen
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